17th Schmittenpokal & Austrian Championship 2012

Schmittenpokal 2012

Über hundert Piloten, darunter 6 Frauen kämpften vom 15.bis 20.August an 4 Flugtagen um den begehrten Titel. Gleichzeitig wurde auch der Staatsmeister gekührt.

Die größte Strecke wurde am Samstag mit 105 Km ausgeschrieben sonst waren es jeweils ca. 60 Km.

Am Sonntag war überhaupt ein Hammertag und so wurde noch ein Task über 65 Km ausgeschrieben. Die Startlinie für den Luftstart um 13:15 wurde erstmals über Zell am See gelegt so daß tausende Badegäste dieses Spektakel live mitverfolgen konnten .Als erster Wendepunkt mußte die Bürgelhütte in Mittersill umrundet werden.

Nach einer Stunde war der Spitzenpulk wieder über dem See denn als nächster Wendepunkt wurde der Hundstein angeflogen und dort auf ca. 2900 m aufgedreht um in Richtung Maiskogel bei Kaprun abzufliegen.

Am Honigkogel war noch fast keine Höhe verbraucht und so wurde weitergebolzt und der Beschleuniger ganz durchgedrückt.

Maiskogel und Kirche Piesendorf waren noch zu umrunden und im Sekundentackt kamen die Piloten sehr hoch ins Ziel.

So einen Endanflug haben wir im Pinzgau noch nicht gesehen, die neuen Schirmgenerationen haben gewaltige Gleitleistungen.

Bei der Siegerehrung sah man lauter zufriedene Gesichter denn unser Fluggebiet hat wieder bewiesen das es zu den besten weltweit gehört.

Als Sieger konnte Alex Schalber aus Salzburg den Pokal mitnehmen 2.Brandlehner Thomas aus Abtenau 3 Weingartner Thomas Tirol

 


Schmittenpokal - Tag 5


- Zell am See 19.08.2012
Leider erst verspätet, da meine Mitfahrgelegenheit gleich nach der Landung los wollte (was sich noch als bitterer Fehler erwies).
Heute war also der letzte Task. Ich auf Platz 7 und bis zum 4ten waren es nur wenige Punkte. Nach hinten allerdings ein paar mehr. Also hatte ich vor langsam zu machen. Keinen Fehler bauen und den besten einfach hinterher zu fliegen.
BLau war heute alles, keine Zirre nichts. Die Sonnencreme mit Faktor 50, 3mal auf die Nase und mit vollem GPS zum Briefing. Anschließend mit Marc wieder inoffizielles Jugend-spezial-Briefing und ab zum Startplatz. 40min vor Racce beginn in die warme Luft und rauf auf 3000m. Von Anfang an konnte ich mich ganz oben im Startpulk positionieren. Immerwieder wurde die Thermik gewechselt und 5min vor Race ging es über den See bei Zell zum Startzylinder. Gut positioniert, 10sec zu spät, die Wende genommen und im 2/3tel Gas zurück zum Startplatz. Ein wenig kurbeln und knapp über Grat das Pinzgau nach Westen. Da ich super weit vorne war, wurde es riskant. Drehen die hinter mir? Mehr links oder doch mehr rechts? Bei den Stromleitungen 2 Rippen vorm Pass Thurn, dann mein Fehler. Alle außer 4 kreisten und ich war bei den vieren. Sie erwischten einen richtig guten Bart und kurze Zeit später hatten sie sicherlich 3000m, auf dem Weg zur Wende. Ich kräpste tief weiter, machte ein wenig Höhe und flog zu tief zur Wende in Talmitte.
Auf dem Rückweg zum Hang kam ich 50m zu niedrig für einen schnellen Einstieg an, also riskant nochmal eine Abrisstelle weiter. Die ging auch nicht super, aber nochmal weiter und ich wäre in der zu heißen Talluft gehangen. Also langsam bis knapp über Grat und dann mit viel risiko, des tiefer kommens diesen vor bis zum Startplatz. Meine Taktik ging super auf. Nicht drehen, sondern in den Bärten nur aus dem Gas gehen und so immer weiter höhe machend und doch gleich super schnell dem Mittelfeld hinterher. Am Startplatz erwischte ich einen super Bart. Alle kamen zu mir her und gemeinsam ging es auf 2800m. Dann die Querung über den See. Ich wählte als einziger eine nördlichere Route, weil ich mit mehr Talwind rechnete, der mich, dann schiebend wieder an die gewünschte Stelle bringen hätte sollen. Der Talwind blieb leider aus und so war die Route der mit mir Querenden etwas besser.
der Führungspulk, hatte inzwischen Basis und war auf dem Weg zur östlichsten Wende die noch 2km entfernt war. Gemeinsam machten wir höhe. Wenige flogen tief am Grat weiter in Richtung wende. Als ich, sah, dass es oft gut ging folgte ich ihnen mit ein bisschen mehr Höhe und tatsächlich, der Grad trug und so machte ich im Geradeausflug Höhe und holte auf, denn die anderen in Ihrer extremen Höhe bekamen kaum noch was vom super steigen da oben mit. Zurück im Bart machte ich noch ein paar Meter. Meine Querungsgruppe flog nun erst zur Wende los. Die Führenden sah ich weit weg schon fast an der letzten Wende.
In der Hoffnung, dass sie mit weniger Höhe losgeflogen waren, verließ ich die Thermik und machte mich auf den Weg in den Endanflug. Als ich merkte, dass es sich super ausgehen würde stieg ich ins Vollgas, bis sich das Band des Icepeaks spannte und nicht mehr, mehr ging. Auf der ewig langen Gleitpassage zählte ich die Piloten vor mir. 17ter. Auch nicht schlecht.

Overall rutschte ich auf Platz 6! Das Preisgeld von 100€ ging futsch, da ich zur Siegerehrung schon auf der Autobahn im Inntal war. Aber einen super Buchstaben für nächstes Jahr auf den PWC's gibts für mich. Einige sagen ein "C" wirds werden. Damit bin ich dann für jeden PWC quallifiziert!
Nächster Wettbewerb ist die Deutsche in einem Monat.

Flug:
Fotos
Results



Schmittenpokal - Tag 4


- Zell am See 18.08.2012
Platz 5, bester Deutscher! Und gesammt inzwischen auf Platz 7. Yeah
Heute startete der Tag mit Blauem Himmel. Keine Wolken.
Marc machte nach dem Briefing ein spezial Briefing mit uns Jugendlichen. Der Task hatte eine Strecke von 105km. Zunächst zum Pass Thurn nach westen, dann über Zell am See hinweg, ein wenig in die Südrippen des Pinzgaus und ab Richtung Ziel.
Heute lief alles bestens. Die Wende beim Pass war beschissen. Sau viel nord Wind. Viele standen hier am Boden. Ich war kurz davor dem Führungspulk tief in Talmitte hinterher zu fliegen. Von diesen schaffte es fast garniemand mehr hoch. Also wählte ich die Leebärte und das klappte gut! Nach dem die Wende mit sehr viel Aufwand genommen war ging es mit viel Rückenwind zurück zum Startplatz. Von dort durch die Wolkenfetzen über den See bei Zell. Die Gruppe bestand aus 6-8Piloten. Meine Konzentration hatte schon stark nachgelassen und so wurde es immer mehr ein hinterher fliegen und beim Kurbeln immer länger kurbelnd als die anderen.
Der Rückweg Richtung Zeil war schwer. Mit starkem Gegenwind gings von 3200m nur eine Rippe weiter vor. Rippe für Rippe arbeiteten wir uns vor, bis wir mit viel zu viel Höhe ins Ziel kamen.

Flug:



Schmittenpokal - Tag 3


- Zell am See 17.08.2012
Mit viel Restfeuchte startete der heutige Morgen. Alles ging gemächlich. Mit dem Bus zur Bahn und wieder ewig anstehen. Als wir Mittags am Startplatz ankamen waren die Wolken schon weniger und die Basis stieg weiter an. Das Fernsehn war heute mit dabei und so gab es mal was anderes und die "Berühmtheiten" mussten poosen.
Zum Breifing dann die mega Panne. Ich schaltete mein GPS ein und "low battery" und aus. Kein Vario, keine Endanflugsrechner, nichts.
Peter Jung hatte drei dabei und so gabs ein alternativ GPS für mich. Kurze Eingewöhnung in die Bedienung; Task rein hacken; Einstellungen ändern. In der Luft dann die super Umstellung auf das mikrige gesäusel des Varios. Erst ab 3m/sec konnte ich mit dem Gepiepse etwas anfangen.
Kaum in der Luft befand ich mich schnell ganz oben. Dann spinnte mein Garmin (Backup). Als das behoben war, waren es noch 16min zum Race. An der perfekten Bartstelle ging unten raus nichts. Also zur alternativ stelle und nichts wie hoch. Kurz vor knapp an der Basis angekommen, ging es auf der Luvseite (nördlich) weiter an der Wolke hoch, bis es überall kondensierte und die Zeit zum Racebeginn rief. Um die Wolke herum und langsam zur Startwende. Auf die Sekunde genau mit enormer Höhe ging es los. Ein paar wenige vor lassen und schauen was sie so treiben. Bis zur ersten Wende lief es super. Zurück am Hang dann der Fehler des Tages. Tief bin ich Marc Wensauer hinterher, immer weiter bis ich unterm Startplatz ankam. Dort musste ich dann schließlich wirklich warten bis ein Bart kommen musste. Soarend musste ich zu sehen wie der Führungspulk, dann das Mittelfeld und schließlich auch noch Peter Ertle unter seinem Ion2 die Startplatzwende nahmen. Erst dann ging es super nach oben. Ich nahm jeden Meter mit und mit 2/3tel Gas ging es das Pinzgau zügigst zur letzten Wende. Dort angekommen hatte ich den Führungspulk fast wieder eingeholt, nur dass ich mich 300m tiefer befand. Von dort gings dann den anderen hinterher bis ins Ziel. Sebi stieß noch auf mich und gemeinsam gings ins Ziel.
Die Profis kamen mit ihrem tiefen Losfliegen nicht alle ins Ziel. ALso mal sehn welchen Platz es heute gibt.
Schön wars, zumal ich von ganz hinten in die ca. Top 25 geflogen bin!

Flug:



Schmittenpokal - Tag 2


- Zell am See 16.08.2012
Der Task wurde aufgrund der nahenden Kaltfront am Morgen schon abgesagt.
Der Tag war trotzdem schön und vollgestopft. Erst einen Innencontainer vom Baum gepflückt, dann Baden gewesen und zu guter letzt noch schön am Felbertauern gesoart.
Gestern auf Platz 9 gerutscht!



Schmittenpokal - Tag 1


- Zell am See 15.08.2012
So nun in Zell am See zur österreichischen Staatsmeisterschaft! Wetter schaut gut aus. Voller stress gehts jetzt hoch. Livetracking gibts auch hier (findet Ihr schon; irgendwas mit "Ikarus" heißt die HomePage). Genaueres heute Abend.

Bericht von gestern erst jetzt, da wir nach dem Task los gedüst sind. Die 4 Führenden der Challenge sind nun hier.

20:00Uhr:
Die Listen hängen noch nicht aus. Top 10 sollt's aber geworden sein. Müde wie sonst was erwachten wir zu dritt im Wurfzelt und wurden von einer hohen Kumulieschicht begrüßt. Nach der Einschreibung, 5m vom Zelt entfernt, ging es zügig mit dem Bus zur Schmittenbahn. Viele Leute standen an und so brauchte es ewig bis alle am Startplatz angekommen waren.
Nach ein wenig Parawaiting gabs dann das Briefing. Da ich noch nie im Pinzgau war, fand ich es lustig bis etwas komisch, dass wir nach Norden starteten und sofort ins Lee auf die Südseite flogen.
Ausgeschrieben war ein 72km Task mit größeren Radien. Starker NW Wind ab Gipfelnivau, in der Höhe Lentis, machten das Wetter interessant(?).
Die Aufgabe ging von der Schmitten Richtung Westen, zurück, nach Norden und über den Westen zurück (siehe Flug).
Knackige Bedingungen machten den Flug anspruchsvoll und da ich heute wiedermal nicht so fitt war, machte ich ein paar Fehler. Lange Zeit war ich mit im Führungspulk. Tief und vor oder hoch und vor, war egal; wir fanden uns immer wieder. Kurz vor der vorletzten Wende entschieden sich Manu und ich den Sonnenhang statt den markierten Bart an zu fliegen. Dadurch war der Führungspulk auf und davon und gemeinsam mit Sebi kämpften wir uns weiter bis ins Ziel.

Ich bin gespannt was die kommenden Tage noch kommt. Im Moment bin ich mehr als zufrieden!

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Wendepunkte/Waypoints
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Ausschreibung 17. Schmittenpokal & Staatsmeisterschaft 2012
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Invitation 17th Schmittenpokal & Austrian Championship 2012
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